Eine der originellsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe! – Love to Share

Das Buch „Love to Share – Liebe ist die halbe Miete“ geschrieben von Beath O’Leary ist im Mai 2019 beim Diana Verlag erschienen. Schon vorher wurde im Internet oder auf Instagram viel darüber geredet und der Hype steigerte sich, als das Buch erschien. Momentan belegt es auf Lovelybooks auf dem 10. Platz der Buchcharts. Ich habe das Buch nun auch gelesen, da ich mich bei Hype-Büchern immer erst etwas zurückhalte.

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …

Als ich das Buch gelesen habe, habe ich es dann aber in einem Rutsch verschlungen 😉 Die Idee ist super! Eine Liebesgeschichte basierend auf Kommunikation über Klebezettel – so süß! Es zeigt auf eine ganz wunderbare Art und Weise den Charakter eines Menschen, durch Schrift, Länge der Nachrichten, gegebenenfalls auch durch Zeichnungen. Als das kommt im Buch vor und wird von den Protagonisten auch wahrgenommen.

Das Buch besteht nicht nur aus den kurzen Klebezettel-Nachrichten, sondern auch aus Fließtexten, die Einblick in das Leben von Tiffy und Leon geben. Tiffy und Leon sind beide unglaublich toll! Sympathisch und authentisch, hat jeder seine Fehler und Macken, die er auch auslebt.

Ich hatte das Gefühl, Tiffys Charakter war etwas besser ausgebaut, genauso wie ihr Leben. Deswegen kriegt man auch mehr von ihr mit. Ich hätte gerne noch etwas mehr über Leons Arbeit und vor allem seine Kollegen gewusst. Trotzdem konnte ich mich gut in beide Charaktere hineinversetzten.

Zunächst dachte ich, das Buch wäre nur eine einfache Liebesgeschichte, aber dem ist nicht so!

Es geht um Akzeptanz, Freundschaft, Liebe (natürlich ;-), aber auch im tieferen Sinn), darum stark zu sein und für andere einzustehen, wenn man am liebsten einfach wegrennen würde.

Es hat einen Heidenspaß gemacht das Buch zu lesen, die Entwicklungen mitzuverfolgen, mit den Protas zu lieben, zu fürchten, zu feiern, zu lachen J

Abzüge gibt es, weil ich gegen Ende gerne wieder mehr Klebezettel gehabt hätte. Immerhin ist es die Basis des Buches, sie werden meiner Meinung nach etwas vernachlässigt.

Wie oben schon gesagt, hätte ich gerne mehr über Leon erfahren. Tiffys Freunde und Arbeitskollegen spielen eine große Rolle, Leon scheint jedoch kaum eine Bindung zu Kollegen aufgebaut zu haben. Gelegentlich hätte ich auch gerne mehr von London gesehen, denn die Geschichte spielt größtenteils in der Wohnung oder auf den Arbeitstätten von Tiffy und Leon.

Wirklich toll wäre es gewesen, wenn die Klebezettel als Grafik im Buch wären, dass hätte das Buch authentischer wirken lassen, mit verschiedenen Schriften etc. Das soll aber nicht ausschlaggebend sein.

Alles im allem verdient das Buch 3,9/5 Sterne für die tolle Idee, die Umsetzung, die Tiefe der Liebesgeschichte – ein tolles Debüt!

LG Janne

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