Bookboyfriend No. 1 – R. Langdon, 49 Jahre

Eine weitere fulminante Geschichte rund um Robert Langdon: Inferno

Als Robert Landon vollkommen orientierungslos in einem Krankenhaus in Florenz aufwacht ohne sich zu erinnern, wie er von Amerika dahin gekommen ist, beginnt ein weiteres Abenteuer für den Symbolforscher aus Harvard.

Wie ist er nach Florenz gekommen? Warum bin ich verletzt? Wer ist die Frau aus einem mysteriösem Traum, den er hatte? Auf der Suche nach Antworten wird er Teil einer Hetzjagd im Herzen Europas. JE mehr er entdeckt, desto klarer wird es: es geht um das Schicksal der ganzen Menschheit. Und was hat Dantes „Göttliche Komödie“ damit zu tun?

Autor: Dan Brown

Titel: Inferno

Verlag: Bastei Lübbe

Seitenanzahl (gebunden): 628

In den letzten paar Tagen war ich mal wieder nicht auf dieser Welt. Ich war vollkommen versunken im Abenteuer von Robert Langdon, auf der Suche nach der Lösung eines weiteren, weltverändernden Rätsels. Ich war versunken in der Welt der Symbole okkulter Gruppierungen, habe zusammen mit Robert Intrigen aufgedeckt und Dantes Alighieris Gedichte entschlüsselt. Das Buch ist genau wie die restlichen Bücher eine totale Leseempfehlung für jeden, der gerne „sucht und findet“. Ein Thriller, der seinem Namen gerecht wird (ja, ich habe gerade die Definition von Thriller gegoogelt), denn der Spannungsbogen wird die ganze Zeit aufrecht gehalten und man konnte gar nicht anders als weiterlesen.  

Inferno ist zwar der vierte Teil der Robert Langdon Reihe, jedoch kann man das Buch lesen, ohne jegliche Vorkenntnisse, denn die Teile sind in sich abgeschlossen.

Wie immer ist mit dem Hauptcharakter Prof. Langdon eine realistische Figur entstanden, die trotz ihrer vielen Fähigkeiten (ein eidetisches Gedächtnis, wie cool ist das denn!!) nicht übertrieben wirkt. Auch die anderen Charaktere sind gut aufgebaut und durch den ständigen Perspektivwechsel hat man sie alle immer besser kennengelernt, ohne wichtige Informationen vorwegzugreifen. 

Das Buch beginnt aus der Sicht von Langdon, der sein Gedächtnis verloren hat. Da das Buch ausschließlich in der Ich-Perspektive geschrieben ist, weiß man also am Anfang genauso wenig wie Langdon. Oder auch nicht… denn man liest immer mal wieder Passagen aus der Sicht der anderen Parteien, die das Ganze aber viel spannender machen. Man hat Informationen, kann sie aber erst nach und nach einbauen. Sobald man ein Rätsel gelöst hat und durch die Tür getreten ist, steht in einem noch größeren Raum als vorher, mit viel mehr Rätseln. Es ist einPuzzle von dem man das gesamt Bild nicht kennt.

Das hält die Spannung bis zum Ende hoch. Begleitet wird die Spannung natürlich von unseren Hauptcharakteren, die einem nah ans Herz wachsen. Am Anfang versteht man ihre unmenschlich wirkenden Taten nicht, aber nach und nach wachsen sie einem ans Herz, man erkennt eine Absicht hinter ihren Taten und so führt eins zum anderen, bis das Buch in einem fulminanten Höhepunkt, der auf einen riesigen Plot Twist folgt, endet. 

Fertig gemacht hat mich das Buch nicht aufgrund von Gefühlen, denn die stehen in keinem Fall hier im Vordergrund, sondern durch die Spannung und die vielen Kliff-Hänger. Außerdem wird der Mensch als Wesen in den Vordergrund gestellt, Liebe spielt in diesem Buch keine Rolle, sondern Freundschaft, Treue und Trauer, Zerstörung, all die Leiden, die ein Mensch während seines Lebens aushalten muss. Und diesen Aspekt merke ich erst jetzt, als ich die Rezension schreibe. Das Ganze ist so subtil eingearbeitet, dass man erst über das Buch nachdenken muss, bevor man darauf kommt. Und das tut man! Nachdenken! Das Buch regt auf vielen Ebenen zum Nachdenken an: Besonders aber auf der moralischen. Das Thema, was behandelt wird, ist nicht nur aktuell (bzw. immer aktueller), im Buch werden viele neue Sichtweisen gezeigt, die mir so nicht klar waren.

Wie bei allen Dan Brown Bücher die ich kenne, beruht (wie auch am Anfang steht) „INFERNO“ auf Fakten und Zahlen, es waren sogar Diagramme im Buch. 

Und warum Bookboyfriend No. 1?? Wie ich schon gesagt habe, ist Robert Langdon ein unglaublich interessanter Mensch, mit vielen Fähigkeiten und einem erstaunlichen Wissen über okkulte Gruppierungen. Lest euch seinen Wikipedia Artikel durch! 😉 Aber naja.. Bookboyfriend wäre er eigentlich nicht – eher Lieblings-Buch-Professor. Gäbe es ihn wirklihc würde ich mich weiß-ich-wie-hoch verschulden, um nach AHrvard gehen zu können. Kleiner Funfact: Er hat (in der Buchreihe) ein Buch mit dem Titel „Symbole der verlorenen heiligen Weiblichkeit“ veröffentlicht… Ich leibe diesen Titel so sehr! Ich weiß nicht warum, aber das Buch würde ich sofort lesen 😄 . CIh war sehr traurig, als ich gelesen aheb, dass das Fach „Symbolologie“ nur erfunden ist 😢

Ich habe unglaublich viel gelernt und bin sehr gespannt auf eine weiteren Teil.

Ich hoffe ich konnte euch begeistern, denn die Bücher von Dan Brown sind absolut lesenswert. Einen schönen Abend noch, Janne

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