Das Juwel Die weiße Rose – Rezension (Ich will wieder eine richtige Liebesgeschichte lesen…😭)

HALLO BÜCHERWÜRMER, LIEBE FILMFREAKS!

Hier kommt jetzt die Rezension zum zweiten Teil von Das Juwel, nämlich Das Juwel – Die weiße Rose. Viel Spaß!

Inhalt:

Sie kann dem Juwel entkommen – aber nicht ihrer Bestimmung.
Der zweite Teil des Fantasy-Bestsellers ›Das Juwel‹ von Amy Ewing.

Violet ist auf der Flucht. Nachdem die Herzogin vom See sie mit Ash, dem angestellten Gefährten des Hauses, ertappt hat, bleibt Violet keine Wahl, als aus dem Palast zu fliehen oder dem sicheren Tod ins Auge zu sehen. Zusammen mit Ash und ihrer besten Freundin Raven rennt Violet aus ihrem unerträglichen Dasein als Surrogat der Herzogin davon. Doch das Juwel zu verlassen ist alles andere als einfach. Auf ihrem Weg durch die Kreise der Einzigen Stadt verfolgen die Regimenter des Adels sie auf Schritt und Tritt. Die drei Geflohenen schaffen es nur äußerst knapp, sich in die sichere Umgebung eines geheimnisvollen Hauses in der Farm zu retten. Hier befindet sich das Herz der Rebellion gegen den Adel. Zusammen mit einer neuen Verbündeten entdeckt Violet, dass ihre Gabe sehr viel mächtiger ist, als sie sich vorstellen konnte. Aber ist Violet stark genug, sich gegen das Juwel zu erheben?

Zum Buch:

Das Buch hat mir besser gefallen als der erste Teil, was vielleicht am Thema liegen könnte. Revolutionen sind wahrscheinlich eher so meins als der ganze Kram mit den Surrogaten und dem Adel und den Auspizien. Jedoch fehlte auch im zweiten Teil jegliche Spur von Romantik… Ich bin ja der Meinung, dass Science-Fiction-Autoren keine Liebesgeschichten schreiben können, was sich auch schon mehrmals bestätigt hat (Das Juwel, These Broken Stars) und sogar High-Fantasy-Autoren kriegen das nicht hin (Sorry J R R Tolkien, ich weiß es ging dir mehr um die Fantasywelt, aber ein bisschen Liebe und Romantik hätte schon mit drin sein können)… Obsidian ist davon natürlich ausgenommen, aber das ist ja auch keine High Fantasy. Und Letztendlich sind wir dem Universum egal und Stolz und Vorurteil? Sind weder High Fantasy noch Science Fiction, in beiden Büchern geht es hauptsächlich um die Liebe, aber schaffen es David Levithan und Jane Austen, wenigstens ein bisschen Romantik mit einzubringen? Fehlanzeige. Offensichtlich war also die Hälfte der Bücher, die ich 2019 schon gelesen habe, eine Enttäuschung in Sachen Romantik (und da macht Das Juwel 2 leider keine Ausnahme)… Naja, dafür war die andere Hälfte der Bücher umso romantischer (Someone New, Berühre mich. Nicht, Verliere mich. Nicht usw.). Aber ich schweife gerade ziemlich ab, also zurück zum Buch. Inhaltlich passiert in Das Juwel – Die weiße Rose eine Menge und gleichzeitig wenig, eigentlich geht es nur um die Vorbereitung der Revolution, was aber schön anschaulich und langsam gezeigt wird, denn eine Revolution passiert nun mal nicht von heute auf morgen. Mein Lieblingscharakter Lucien war natürlich auch wieder mit dabei und nimmt (zu meiner Freude) eine immer größere Rolle im Buch ein (ich stelle mir Lucien übrigens immer wie Legolas vor, obwohl Lucien braune Haare hat…).

Neulich in einer Geschichtsstunde habe ich dann auch den Titel des Buches verstanden: Die weiße Rose war nämlich eine Widerstandsorganisation der Geschwister Scholl zur Zeit des NS-Regimes bzw zur Nazi-Zeit, weshalb der Titel gut passt, schließlich geht es in Das Juwel – Das weiße Rose um Revolution und Widerstand. Ich hatte ja außerdem beim ersten Teil von Das Juwel bemängelt, dass die Figuren nicht gut genug ausgearbeitet waren, was sich jetzt aber etwas ändert. Wir erfahren noch etwas über Ashs Geschichte und Sil wird außerdem toll eingeführt, außerdem bahnt sich da eine Liebesgeschichte zwischen Raven und Garnet an (nur leider, leider wird sie nicht wirklich toll beschrieben, wo bleibt nur die Romantik?), was ich total süß finde. Meiner Meinung nach musste man zwar Ocker nicht unbedingt mit einbauen, schließlich spielt Violets Mutter ja auch keine wirkliche Rolle. Ich hätte gerne noch mehr von Cinder gesehen oder mehr über sie erfahren, aber naja.

Bewertung:

WIm Vergleich zum ersten Teil hat es sich wirklich gebessert, ich finde das Buch etwas spannender und flüssiger zu lesen. Jedoch fehlt immer noch die Romantik (Wenn man schon eine Liebesgeschichte einbaut, muss man sie aber auch gut beschreiben und die Gefühle gut rüberbringen), Romantik hätte das Ganze einfach noch etwas aufgelockert und uns ein bisschen von der Revolution abgelenkt. Wie schon gesagt, interessiert mich auch das Thema des Buches mehr als beim ersten Teil. Das alles zusammen ergibt 3,5/5 Sterne und natürlich muss auch noch der dritte Teil gelesen werden (Cliffhanger!).

Fakten:

Autor: Amy Ewing

Titel: Das Juwel – Die weiße Rose

Verlag: Fischer

Für wen? Mädchen, vielleicht auch Jungs, ab 13 Jahren

Seitenzahl: 391

Preis: 10,99 EUR (Taschenbuch)

Euch noch einen schönen Abend,

Helena

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