Letztendlich sind wir dem Universum egal – Rezension (Eine Geschichte über Liebe ohne Liebe)

HALLO BÜCHERWÜRMER, LIEBE FILMFREAKS!

Ich habe vor kurzem Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan beendet und hier kommt jetzt die Rezension dazu. Viel Spaß!

Inhalt:

Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?

Zum Buch:

Ich fand es interessant, mal eine Liebesgeschichte von einem männlichen Autor zu lesen. Wie erwartet war das Buch auch nicht so leidenschaftlich und die Romantik nicht so gut beschrieben wie bei einer Autorin, es war insgesamt auch kaum bis gar keine Romantik da, was ich natürlich schade fand, immerhin geht es in der Geschichte um Liebe. Die Idee des Buches fand ich eigentlich ziemlich gut, vor allem da es sowohl hetero- als auch homosexuelle Leser (und natürlich auch Leser mit jeder anderen Sexualität) anspricht, obwohl ich solche Geschichten normalerweise nicht lese (wie auch schon in der Rezension zu Someone New erwähnt). Ich hatte die Buchverfilmung letztes Jahr im Kino gesehen und war ziemlich begeistert, deshalb habe ich mir jetzt auch endlich das Buch gekauft, jedoch jetzt, beim zweiten Mal gucken, fand ich den Film nicht mehr soo toll, da ich nun den Vergleich zum Buch habe. Allerdings muss man dem Film zugutehalten, dass wesentlich mehr Romantik vorhanden war als im Buch. Insgesamt ist der Film aber so nah wie möglich am Buch gehalten, kleine Änderungen und Auslassungen müssen bei jeder Buchverfilmung sein, die nicht fünf Stunden gehen soll (was echt langweilig zu gucken wäre). Ich finde es aber interessant, dass im Buch die Trennung schon fast mehr von Rhiannon ausgeht und Rhi im Film sofort Feuer und Flamme ist, als A ihr erzählt, was mit ihm jeden Tag passiert und sie die Trennung am Ende weniger will als A. meiner Meinung nach ist A übrigens ein Junge, wie seht ihr das? Ich kann es mir einfach irgendwie besser vorstellen, wenn die beiden ein heterosexuelles Paar sind, wahrscheinlich weil ich mich selber nur in einer Beziehung mit einem Jungen und nicht mit einem Mädchen sehen kann. Soviel dazu…

Bewertung:

Ziemlich gute Idee mit Herzbrechcharakter, jedoch fehlt mir die Romantik wirklich sehr, daher nur 3,5/5 Sterne. Mal schauen, ob ich mir den zweiten Band auch noch kaufe (der übrigens dasselbe bloß aus Rhiannons Sicht ist, wie ich gerade herausgefunden habe, deshalb werde ich mir Letztendlich geht es nur um dich wahrscheinlich nicht kaufen).

Fakten:

Autor: David Levithan

Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal

Für wen? Mädchen und Jungs, ab 13 Jahren

Seitenzahl: 394 Seiten (Taschenbuch)

Preis: 9,99 Euro

Euch noch einen schönen Tag,

Helena

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