Das Juwel Die Gabe – Rezension (oder auch: Warum lese ich das Buch eigentlich, obwohl es eine Dystopie ist?)

HALLO BÜCHERWÜRMER, LIEBE FILMFREAKS!

Hier kommt die Rezension für den ersten Teil von Das Juwel (Das Juwel – Die Gabe). Viel Spaß!

Inhalt:

Violet lebt in Armut, aber sie hat
eine besondere Gabe.
Eine Gabe, die ihre Chance und ihr Fluch zugleich ist …

Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahren und Palastintrigen bestehen?
Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

Dieser überwältigende Fantasyroman entführt uns in eine Welt voller Glanz und voller Dunkelheit. Eine Welt, in der eine Gabe ein Fluch sein kann.

Zum Buch:

Vorab sei gesagt, dass ich Dystopien generell nicht so wirklich mag, vor allem nicht, wenn sie in einer anderen Welt spielen. Daher hatte ich auch erstmal kleine „Eingewöhnungsschwierigkeiten“, die sich mit der Zeit aber gelegt haben 😉 Das Buch hat mich schon als ich den Klappentext gelesen habe, sehr stark an Selection erinnert, und irgendwie auch an das Capitol aus Die Tribute von Panem. Das Selection-Gefühl bin ich auch die ganze Zeit nicht wieder losgeworden, es ähnelt sich schon irgendwie: Mädchen aus unteren Gesellschaftsschichten werden dazu auserwählt, beim Adel zu wohnen, bekommen teure Kleider und so ziemlich alles was sie wollen, sind aber nicht frei. Im Prinzip sind die Mädchen in Selection ja auch dazu da, Kinder zu bekommen, wenn sie Prinzessin werden. Nur dass es in Das Juwel weitaus grausamer ist und sie nur deswegen in den Palast kommen und bei der Geburt sterben, wie man im Laufe des Buches erfährt. Aber jetzt zu den Figuren: Violet, oder Nummer 197, verhält sich so, wie sich glaub ich jeder von uns an ihrer Stelle verhalten würde: Verängstigt. Allerdings ist sie auch ziemlich jähzornig, was mich ein bisschen aufregt… Violet ist halbwegs gut ausgearbeitet, im Gegensatz zu den anderen Figuren. Man erfährt kaum etwas über Ash oder zum Beispiel Garnet, auch über Lucien hätte ich gerne noch mehr erfahren, da er mein bisheriger Lieblingscharakter aus dem Buch ist. Da vor allem Ash eine nicht ganz unbedeutende Rolle in diesem Buch spielt, würde ich es begrüßen, wenn ich nicht nur über seine Geschichte, sondern auch über seinen Charakter etwas erfahren würde. Auch die Liebesgeschichte zwischen Violet und Ash fand ich nicht gut ausgearbeitet und beschrieben. Ich musste mich die meiste Zeit fast schon zwingen, das Buch zu lesen, allerdings sei ihm (dem Buch) zugutegehalten, dass mir kaum langweilig wurde, sobald ich angefangen hatte zu lesen. Und weil es am Ende einen Cliffhanger gab, werde ich die Reihe wahrscheinlich auch zu Ende lesen, den zweiten Teil habe ich mir schon gekauft und werde ihn bald anfangen zu lesen, denn es wäre doch schade, eine angefangene Reihe nicht zu beenden.

Bewertung:

Mir hat das Buch weder während des Lesens noch im Nachinein gefallen, das Thema mit den Auspizien interessiert mich ziemlich wenig, die Charaktere sind nicht gut ausgearbeitet und von der unglaublich schlecht beschriebenen und rübergebrachten Liebesgeschichte wollen wir hier gar nicht erst reden. Daher gibtes 3/5 Sterne und den zweiten Band lese ich auch nur, weil ich erfahren will, wie die Geschichte ausgeht.

Und für die, die es noch interessiert, hier noch ein paar

Fakten:

Autor: Amy Ewing

Titel: Das Juwel – Die Gabe

Verlag: Fischer

Für wen? Mädchen, vielleicht auch Jungs, ab 13 oder 14 Jahren

Seitenzahl: 445 (ohne die Danksagung)

Preis: 10,99 Euro

Euch noch einen schönen Tag,

Helena

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