Ein wundervolles Buch, das zu wenig Aufmerksamkeit bekommt! „Wolfs Thron“ von Leo Carew

Hallo Bücherfreunde!

Heute ist die Rezension zu „Wolfs Thron“ von Leo Carew dran. Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zugeschickt bekommen. Ich habe nun die Ehre euch ein wundervolles Buch vorstellen zu dürfen! Viel Spaß!

Dieser Beitrag enthält Werbung, da es sich bei dem Buch um ein Rezensionsexemplar des Bloggerportals handelt.

Stell dir vor, du schlägst ein Buch auf und landest auf einmal im Mittelalter. Jedoch mit anderen Sitten, anderen Kreaturen. So fühlt es sich an, wenn du das Buch „Wolfs Thron“ von Leo Carew liest.

Schütze die Legionen, Roper.

„Ziehen wir uns zurück.“ Roper betonte den Befehl, als wäre es eine Frage. „Rückzug“, wiederholte er gehetzt. „Die Kavallerie soll uns decken!“ (Carew, Leo; Wolfs Thron; Goldmann Verlag)

Ropers erster Befehl. Ein Rückzug. Und damit beginnen all seine Probleme.

In Wolfs Thron wird der junge Roper Kynortasson überraschend zum Schwarzen Lord, dem Anführer der Anakim, als sein Vater in einem Kampf stirbt. Doch trotzdem Roper rein rechtlich gesehen nun der Anführer der Anakim ist, muss er sich erst noch behaupten, denn ehemalige Freunde möchten ihn nicht auf dem Thron sehen und es beginnt ein Kreig um das Überleben des Schwarzen Königreichs, den Steinernen Thron und um Ropers Leben.

Das Buch spielt auf unserer Erde (ich kann darüber nur spekulieren, aber die Karte im Buch hat die gleichen geographischen Landmarken wie unsere Welt s. Bild), jedoch existieren verschiedene Formen von menschlichem Leben. Außerdem gibt es keine Elektrizität oder andere moderne Waffen. 

Die zwei Völker um die es geht, sind die „Anakim“ und die „Südlinge“. Die Anakim sind ein Volk, das im Norden der heutigen Britischen Inseln lebt. Sie sind im Vergleich zu den Südlingen hünenhaft und haben unter ihrer Haut Knochenpanzer, die sie vor Außeneinwirkungen schützen. Ihr Anführer ist der Schwarze Lord. Die Armee des Schwarzen Königreichs ist in verschiedene Legionen aufgeteilt, die jeweils von einem Legaten angeführt werden. Zum besseren Verständnis, sind diese Legionen hinten im Buch aufgeführt, was mir manchmal sehr geholfen hat. Außerdem ist die Gesellschaft anders gegliedert: Nämlich in Häuser, die verschieden stark, groß oder reich sind. Auch diese sind hinten aufgeführt.

Die Südlinge sind ganz „normale“ Menschen wie du und ich. Sie fürchten die Anakim, wegen ihrer Sprache, ihrer Gesänge, ihrer Größe, ihrer Legionen. Die Südlande sind eine Monarchie.

Kommen wir zu einigen Fakten über das Buch:

  • Originaltitel: The Wolf
  • Dt. Verlag: Goldmann
  • Seitenanzahl: 567 (Paperback, Klappenbroschur)
  • Erscheinungsdatum: September 2018
  • Genre: Fantasy

Das Buch hat mir von Anfang an schon gefallen, trotzdem habe ich sehr lange gebraucht um das Buch zu beenden. Die Story war verständlich geschrieben und trotz der ganzen Unterschiede kam man sehr schnell rein, denn es wurde vieles durch Gedanken subtil genug erklärt. Ich habe das Buch nicht an einem Stück gelesen, da es am Anfang nicht so spannend war. Trotzdem wollte ich wissen wie es weiter geht. Und es hat sich gelohnt!

Die Spannungskurve ist rasant angestiegen und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Und es wurde mir klar, dass der weniger spannendere Anfang wichtig für die fortlaufende Handlung war.

Jedoch wird meiner Meinung nach, insbesondere auf der Seite der Südlinge, nicht klar gemacht, dass Krieg etwas schreckliches ist, was aber auch am manipulierenden Charakter von Bellamus liegt. (Sorry für diesen Kettensatz) Ansonsten denke ich, dass man zwischen den Zeilen herauslesen kann, wozu Engstirnigkeit führen kann.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Er war nicht zu kompliziert, sodass man nicht mehr durchblickt, aber man sollte trotzdem aufpassen, sonst fragt man sich ein paar Seiten später, wo zu Hölle auf einmal diese Figur herkommt??!

Die Kapitel sind recht lang geraten, haben aber klare Absätze, die auch oft an einem anderen Handlungsort spielen, als die Szene davor. Dort wird auch oft die Erzählperspektive gewechselt. 

Das Buch ist aus 3 verschiedenen Perspektiven geschrieben.

Da ist der Protagonist Roper, der Schwarze Lord.

Sein Kontrahent Uvoren, ein Anakim.

Und ein Südling namens Bellamus, welcher die Armee der Südlinge führt.

Da wir in die Gedanken des jeweiligen Erzählers eintauchen können, kriegen wir jede Perspektive, jeden Plan mit und können die sich überkreuzenden Handlungsstränge nachvollziehen. Sehr schön gemacht ist auch die Verbindungen zwischen den einzelnen Charakteren und ihre Entwicklung. Es entstehen Freundschaften, Feindschaften und das alles kann man sehr schön beobachten. Mein persönlicher Lieblingscharakter ist Keturah, denn sie bringt einen unbeschreiblichen Witz in das Buch und man genießt richtig in ihr Leben einzutauchen.

Um die Spannung aufrecht zu erhalten, kriegen wir aber nicht immer alle Pläne mit. Das macht das Buch so aus, langsam setzten sich alle Stückchen zusammen und führen ins Finale. So konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und musste bis spät in die Nacht lesen.

Das Ende hat mich nicht befriedigt und ich warte nun sehnsüchtigst auf den nächsten Teil dieser Reihe!!

„Wolfs Thron-Under the Northern Sky“ ist der Auftakt einer Reihe und für alle J.R.R. Martin und Game of Thrones-Fans ein Muss. Generell ist es ab 14 Jahren, aber für alle ungeeignet, die keine Kampfszenen mögen.

Meine Bewertung lautet wie folgt:

Ich gebe dem Buch 5/5 Sternen. Es ist absolut mein Thema, hat die richtige Spannungskurve und folgt dem Beispiel eines super High-Fantasy Buches.

Es macht Spaß das Buch zu lesen und macht auch Laune auf die Fortsetzungen.

Die oben genannten Abzüge fallen nicht weiter ins Gewicht und das Buch hat die Höchstbewertung verdient.

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